Dienstleistungsportfolio
DISA bietet weltweit datenschutzkonformen Pre-Employment Checks an. Diese können je nach Risikosensitivität von Jobpositionen und Unternehmensbereichen individuell zu Paketen kombiniert werden. Je nach Risikobewertung empfiehlt es sich, ein entsprechendes Prüflevel zu wählen und die Prüfungsbreite sowie -tiefe zu definieren.
Das Pre-Employment Screening umfasst:
Bei der Prüfung von Ausbildung oder Studium werden Angaben zu Abschluss, Fachrichtung und Ausbildungsdauer verifiziert. Durch persönliche Kontaktaufnahme zu Bildungseinrichtungen oder mittels Datenbankabfragen können so die Angaben zum erlangten Abschluss verifiziert werden.
Frühere Beschäftigungsverhältnisse werden mit den Eigenangaben im Lebenslauf verglichen. Durch eine persönliche Kontaktaufnahme bitten wir Arbeitgeber (Personalabteilungen), die Angaben zu Beschäftigungszeitraum und Stellenbezeichnung zu verifizieren.
Selbständigkeiten werden mittels einer Überprüfung beim zuständigen Gewerbeamt verifiziert.
Die Bewerber benennen zwei Referenzgeber, z. B. ehemalige Auftraggeber oder Vorgesetzte (keine Kollegen), mit denen der Bewerber eng zusammengearbeitet hat. Wir kontaktiert die Referenzen telefonisch oder per E-Mail und erhält auf Basis eines anpassbaren Fragebogens oder Interviews eine persönliche Einschätzung zum Bewerber. Damit bekommt der Kunde einen Eindruck von der Arbeitsqualität und den sozialen Kompetenzen der Bewerber.
Diese Recherche wird grundsätzlich nur in allgemein zugänglichen Quellen im Rahmen des Fragerechts durchgeführt. Es werden nur Einträge aufgeführt, die eine Relevanz für die künftige Tätigkeit haben. Ziel ist es, Negativeinträge auszuschließen, die dem Ansehen des Unternehmens schaden könnten. Internationale Medien und Beiträge in der jeweiligen Landessprache finden hier besondere Berücksichtigung.
Bei der Adressverifizierung wird die Meldeadresse des Bewerbers mittels offizieller Abfrage verifiziert.
Durch die Vorlage eines Identitätsausweises in hochwertiger digitaler Kopie kann dieser anhand normierter Sicherheitsmerkmale verifiziert werden.
Hier prüft der PES-Analyst bei der zuständigen Ausländerbehörde, ob der Kandidat eine Arbeitserlaubnis im Land besitzt.
Dieses Verfahren überprüft ehemalige und/oder gegenwärtige direkte Firmenverflechtungen bzw. Führungspositionen des Bewerbers, um Interessenkonflikte auszuschließen. Dabei werden offizielle Datenbanken im jeweiligen Land herangezogen.
Überprüft werden Eintragungen in den Datenbanken der Schuldnerregister (nur harte Findings) oder beim Amtsgericht eingetragene schuldnerrechtliche Merkmale. Dabei greifen wir, gemäß lokaler Gesetzgebung, auf gesetzlich zugelassene Datenbanken von Auskunfteien zurück.
Bei diesem Abgleich handelt es sich um ein präventives Verfahren. Dazu werden über 1.900 relevante Listen auch des Office of Foreign Assets Control (OFAC) der USA überprüft sowie Listen in Deutschland, die aus den jeweiligen Geldwäsche-Richtlinien der Europäischen Gemeinschaft sowie der Europäischen Union entstanden sind (etwa EC (CFSP) 2015/1334 EU Terrorism List).
Diese Prüfung richtet ihren Fokus auf potenzielle, ehemalige und gegenwärtige politische Verbindungen. Dabei werden internationale Listen politisch exponierter Personen (PEP) herangezogen.
Die Strafregisterrecherche erfolgt innerhalb der EU in Form eines Führungszeugnisses. Das Zertifikat gibt an, ob der Betreffende in dem jeweiligen Land vorbestraft ist oder nicht. Das Dokument muss vom Bewerber persönlich bei der zuständigen Behörde beantragt werden.
Außerhalb der EU, z. B. in den USA, kann ein Criminal Record Check vorgenommen werden. Die Existenz eines Strafregisters und die in einem Strafregister enthaltenen Informationen können von Land zu Land sowie zwischen den Gerichtsbarkeiten innerhalb eines Landes variieren.
Der Plausibilitäts-Check bewertet die Unterlagen des Bewerbers hinsichtlich Lücken oder Unstimmigkeiten in der Qualifikations- oder Beschäftigungshistorie. Dazu wird auch das Profil des Bewerbers aus professionellen Netzwerken hinzugezogen (LinkedIn, Xing). Die Grundlage ist der Lebenslauf sowie weitere vom Auftraggeber eingereichte Dokumente (z.B. Zeugnisse, Qualifikationen, Zertifikate und ähnliches).
Anhand einer tiefergehenden, strukturierten Recherche in öffentlich zugänglichen Quellen wird untersucht, ob der Bewerber durch Äußerungen und Medienpräsenz die Reputation sowie das Ansehen des Auftraggebers negativ beeinflussen könnte.
Hier wird die Reputation der vom Bewerber durchlaufenden Bildungsinstitute und Arbeitgeber überprüft. Dazu werden Sanktions- und Korruptionslisten sowie Terrorlisten herangezogen. Geprüft wird auf Staats- und / oder Militärnähe in bestimmten Ländern, um Risiken für Spionage und Sabotage zu minimieren.
Spezielles Interesse liegt auf Kandidaten, die aus risikoreich eingeschätzten Ländern der Staatenliste des Bundesinnenministeriums kommen und dort eine Bildungseinrichtung besucht und / oder ein Beschäftigungsverhältnis angegeben haben.
Diese Recherchen dienen der Reputations- und Risikoeinschätzung der Bewerber.