PEP-Screening: Politisch exponierte Personen
Politisch exponierte Personen (PEPs) sind Personen, die eine bedeutende öffentliche Funktion ausüben oder ausgeübt haben, beispielsweise in Regierungen, Parlamenten, im Militär oder staatlichen Organisationen. Auch Familienangehörige und nahestehende Personen können berücksichtigt werden.
Wichtig ist: Der Status als politisch exponierte Person stellt keinen Hinweis auf Fehlverhalten dar.
Das PEP-Screening ergänzt die Sanktionslistenprüfung um eine risikobasierte Bewertung. Im Rahmen des PEP-Screenings prüft DISA potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten anhand internationaler Datenbanken und verlässlicher Quellen, um relevante Verbindungen zu politischen Funktionen oder nahestehenden Personen zu identifizieren.
Adverse Media Screening: Negative Medienberichte erkennen
Beim Adverse Media Screening werden öffentlich zugängliche Quellen gezielt darauf geprüft, ob relevante negative Berichterstattung im Zusammenhang mit einer Person vorliegt. Dazu zählen unter anderem Nachrichtenportale und Fachpublikationen.
Im Fokus stehen insbesondere Hinweise auf finanzielle oder wirtschaftskriminelle Sachverhalte wie Betrug, Korruption, Geldwäsche, Sanktionsverstöße oder vergleichbare compliance-relevante Sachverhalte. Dabei berücksichtigt DISA ausschließlich verifizierbare und eindeutig zuordenbare Informationen.
Die Ergebnisse werden sachlich und ohne Spekulation dargestellt, um eine fundierte und objektive Entscheidungsgrundlage zu schaffen.
Das Adverse Media Screening ergänzt die Sanktionslisten- und PEP-Prüfung um eine Analyse öffentlich verfügbarer Informationen außerhalb offizieller Register.