Medienrecherche
Eine Medienrecherche ergänzt den Einstellungsprozess durch die Analyse öffentlich zugänglicher Informationen im Rahmen einer strukturierten Open-Source-Intelligence-Recherche (OSINT). So erhalten Unternehmen zusätzliche, positionsrelevante Einblicke in das öffentliche Profil und berufliche Auftreten von Kandidaten.
DISA berücksichtigt ausschließlich öffentlich verfügbare, rechtlich zulässige und für die Position relevante Informationen. Sensible personenbezogene Daten werden nicht ausgewertet. Die Recherche umfasst internationale sowie landessprachliche Medienquellen und kann auf individuelle Anforderungen des Unternehmens abgestimmt werden.
Warum eine Medienrecherche sinnvoll ist
- Professionelles Risikomanagement:
Öffentlich zugängliche Quellen können potenzielle Reputationsrisiken bergen, die durch klassische Screening-Verfahren häufig nicht erkennbar sind. Die frühzeitige Identifizierung möglicher Auffälligkeiten unterstützt Unternehmen dabei, Risiken besser einzuschätzen und zuverlässige Personalentscheidungen zu treffen.
- Branchenspezifische Relevanz:
Für Positionen im Finanzwesen, Rechtsbereich oder in Führungsfunktionen kann die öffentliche Reputation von besonderer Bedeutung sein. Eine Medienrecherche ergänzt die Informationen aus Lebensläufen und Vorstellungsgesprächen und schafft zusätzliche Transparenz bei der Bewertung von Kandidaten.
- Internationale Kandidaten:
Bei Kandidaten mit internationalem Bildungs- oder Berufsweg reichen nationale Prüfungen häufig nicht aus. Dank internationaler Verifizierungsmöglichkeiten und globaler Reichweite kann DISA relevante Informationen auch über Landesgrenzen hinweg prüfen. Dies schafft zusätzliche Transparenz im Recruiting-Prozess.
Was umfasst eine Medienrecherche?
Im Rahmen einer Medienrecherche prüft DISA ausschließlich öffentlich zugängliche Quellen. Private Datenbanken, gekaufte Daten oder zugriffsbeschränkte Inhalte werden nicht berücksichtigt.
Zu den Quellen können unter anderem regionale und nationale Nachrichtenmedien, Fachpublikationen, berufliche Plattformen, Blogs, Foren, soziale Netzwerke sowie öffentliche Register zählen. Zudem werden auch internationale Quellen und Inhalte in den jeweils relevanten Landessprachen einbezogen.
Die Ergebnisse werden immer im direkten Zusammenhang mit der jeweiligen Position sowie den vom Unternehmen festgelegten Schwerpunkten bewertet. DISA berichtet objektiv und faktenbasiert, ohne persönliche Einschätzungen oder Kommentare.
Was ist von einer Medienrecherche ausgeschlossen?
Nicht alle öffentlich verfügbaren Informationen dürfen im Rahmen einer Medienrecherche ausgewertet werden. Bestimmte personenbezogene Daten sind sowohl aufgrund gesetzlicher Vorgaben als auch nach den Grundsätzen von DISA ausdrücklich von der Recherche ausgeschlossen.
Ausgeschlossen sind insbesondere:
- Ethnische Herkunft
- Politische oder religiöse Überzeugungen
- Gewerkschaftszugehörigkeit
- Gesundheitsdaten
- Genetische oder biometrische Daten
- Sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität
Alle Analysen erfolgen ausschließlich im Rahmen des rechtlich zulässigen Fragerechts von Arbeitgebern und unter Berücksichtigung der geltenden gesetzlichen Vorgaben.
Medienrecherche nach deutschen Compliance-Standards
DISA führt Medienrecherchen nach den Anforderungen der DSGVO und den geltenden Datenschutzbestimmungen durch. Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt dabei in der Regel auf Grundlage eines berechtigten Interesses, das stets im Verhältnis zur zukünftigen Position sowie der damit verbundenen Verantwortung steht.
Kandidaten werden vorab transparent über den Screening-Prozess informiert.
Berücksichtigt werden ausschließlich Informationen, die im Rahmen des rechtlich zulässigen Fragerechts relevant sind. Die Daten werden innerhalb der EU verarbeitet und alle Screening-Entscheidungen nachvollziehbar dokumentiert.
Wann ist eine Medienrecherche angemessen?
Eine Medienrecherche ist insbesondere bei Positionen sinnvoll, die mit hoher Verantwortung, dem Zugang zu sensiblen Informationen oder einer repräsentativen Rolle verbunden sind.
Typische Anwendungsbereiche sind:
- Führungs- und Managementpositionen
- Positionen mit finanzieller Verantwortung oder Zugriff auf Unternehmenswerte
- Tätigkeiten in regulierten Branchen, beispielsweise im Finanzwesen oder Rechtsbereich
- Positionen mit hoher Außenwirkung oder Kommunikationsverantwortung
- Positionen mit internationalem Bezug oder Kandidaten mit internationalem Berufsweg
Vor Beginn der Recherche berät DISA Unternehmen dazu, ob und in welchem Umfang eine Medienrecherche für die jeweilige Position sinnvoll und verhältnismäßig ist.
Warum Medienrecherchen mit DISA durchführen?
Langjährige Expertise
Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung im Bereich Employment Screening verfügt DISA über umfassende Kenntnisse in der Durchführung rechtskonformer und zielgerichteter Medienrecherchen. Dabei werden relevante Informationen identifiziert, während die Privatsphäre von Kandidaten jederzeit gewahrt bleibt.
Internationale Reichweite
DISA ist in mehr als 50 Ländern tätig und berücksichtigt Quellen sowie Inhalte in den jeweils relevanten Landessprachen. Dies ist insbesondere bei Kandidaten mit internationalem Bildungs- oder Berufsweg von Vorteil.
Umfassende Betreuung
Von der Festlegung des Rechercheumfangs bis zur Bereitstellung eines objektiven Berichts übernimmt DISA den gesamten Prozess. Dies gewährleistet eine transparente, rechtskonforme und nachvollziehbare Durchführung der Medienrecherche.
Die Bedeutung von Employment Screening
Eine Medienrecherche kann, abhängig von den Anforderungen der jeweiligen Position, ein wertvoller Bestandteil eines umfassenden Pre-Employment Screenings sein. Die Recherche öffentlich zugänglicher Quellen hilft dabei, zusätzliche Informationen zum öffentlichen Profil und beruflichen Auftreten von Kandidaten zu gewinnen.
Besonders wirkungsvoll ist die Medienrecherche in Kombination mit weiteren Hintergrundprüfungen, beispielsweise Identitäts- und Referenzprüfungen oder der Verifizierung von Abschlüssen und Qualifikationen. DISA stellt sicher, dass alle Prüfungen dem jeweiligen Risikoprofil der Position entsprechen und im Einklang mit den geltenden rechtlichen Vorgaben erfolgen. Ziel der Medienrecherche ist es, Unternehmen bei nachvollziehbaren Personalentscheidungen zu unterstützen, nicht nach möglichen Risiken oder Auffälligkeiten bei Bewerbenden und Kandidaten zu suchen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Medienrecherche
DISA nutzt ausschließlich öffentlich zugängliche und nachvollziehbare Informationsquellen. Hierzu zählen beispielsweise:
- Nationale und regionale Nachrichtenmedien
- Fach- und Branchenpublikationen
- Berufliche Netzwerke
- Blogs, Foren und soziale Medien
- Öffentliche Register
Neben deutschsprachigen Quellen werden auch internationale Medien sowie Inhalte in den jeweils relevanten Landessprachen berücksichtigt. Private Datenbanken oder gekaufte Daten fließen nicht in die Recherche ein. Welche Quellen im Einzelfall geprüft werden, hängt vom Hintergrund der Kandidaten sowie den vom Unternehmen festgelegten Schwerpunkten ab.
Ja, die Durchführung einer Medienrecherche auf Basis öffentlich zugänglicher Quellen ist unter den Vorgaben der DSGVO zulässig, sofern ein berechtigtes Interesse im Zusammenhang mit der zukünftigen Position und dem damit verbundenen Verantwortungsbereich besteht. Die Recherche muss verhältnismäßig sein, sich auf positionsrelevante Informationen beschränken und nachvollziehbar dokumentiert werden. Darüber hinaus werden Kandidaten vorab über die Durchführung und den Umfang der Prüfung informiert.
Besonders geschützte Kategorien personenbezogener Daten, wie beispielsweise Gesundheitsdaten, religiöse Überzeugungen oder politische Meinungen, werden dabei nicht berücksichtigt.
Bestimmte Kategorien personenbezogener Daten werden im Rahmen einer Medienrecherche grundsätzlich nicht verarbeitet, auch dann nicht, wenn entsprechende Informationen öffentlich zugänglich sind. Hierzu zählen insbesondere Angaben wie:
- Ethnische Herkunft
- Politische Meinungen
- Religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen
- Gewerkschaftszugehörigkeit
- Gesundheitsinformationen
- Genetische oder biometrische Daten
- Sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität
Dies entspricht sowohl den gesetzlichen Vorgaben als auch den Grundsätzen von DISA. Alle Analysen beschränken sich auf Informationen, die im Rahmen des rechtlich zulässigen Fragerechts von Arbeitgebern relevant sind. Informationen außerhalb dieses Rahmens werden nicht berücksichtigt, auch dann nicht, wenn dies vom Kunden gewünscht wird.
DISA liefert Ergebnisse objektiv und faktenbasiert. Dabei werden Quellen und Inhalte dokumentiert, ohne persönliche Bewertungen oder Interpretationen vorzunehmen.
Nicht jede negative Information wirkt sich automatisch auf eine Personalentscheidung aus. Maßgeblich sind stets der jeweilige Kontext, die Aktualität sowie die Schwere des Sachverhalts. DISA stellt die relevanten Informationen bereit, die abschließende Entscheidung trifft jedoch das Unternehmen. Kandidaten haben zudem das Recht, zu Ergebnissen Stellung zu nehmen, sofern diese Einfluss auf eine Entscheidung im Bewerbungsprozess haben.
Die Durchführung einer Medienrecherche dauert in der Regel drei bis fünf Arbeitstage vom Beginn der Recherche bis zur Bereitstellung des Berichts. Die Bearbeitungszeit hängt vom Umfang der Prüfung sowie von der Menge relevanter öffentlich zugänglicher Informationen ab. Bei Kandidaten mit einem umfangreichen internationalen Bildungs- oder Berufsweg kann sich die Bearbeitungszeit aufgrund der höheren Anzahl an Quellen verlängern.
DISA legt besonderen Wert auf eine sorgfältige und nachvollziehbare Prüfung. Die Qualität und Genauigkeit der Ergebnisse haben stets Vorrang vor einer schnellen Bearbeitung.
Ja, Unternehmen können bestimmte Schwerpunkte für die Medienrecherche festlegen, beispielsweise in Bezug auf finanzielles Verhalten, aufsichtsrechtliche Historie oder Reputationsrisiken in einer bestimmten Branche oder Region. DISA übersetzt diese Anforderungen in einen strukturierten und zielgerichteten Rechercheansatz. Unabhängig von den Vorgaben des Unternehmens werden besonders geschützte Kategorien personenbezogener Daten dabei stets ausgeschlossen.
DISA unterstützt Unternehmen dabei, den Prüfungsumfang so festzulegen, dass er zur jeweiligen Position passt und den rechtlichen Vorgaben entspricht.